10 Tipps für Vermieter beim Abschluss eines Mietvertrages

1. seien Sie vorsichtig bei Mietinteressenten, die sofort einziehen können. Im Regelfall muss auch der Mieter eine Kündigungsfrist bei seinem bisherigen Vermieter einhalten, die drei Monate beträgt.

2. fragen sie nach der Telefonnummer des Mietinteressenten. Ein Interessent, der eine Festnetznummer an seinem bisherigen Wohnsitz und an seinem Arbeitsplatz hat ist in der Regel seriöser als ein Mieter, der lediglich über eine Handy-Nummer verfügt.

3. sinnvoll ist es auch, den Mietinteressenten danach zu fragen, ob er damit einverstanden ist, dass Sie beim bisherigen Vermieter Auskünfte zu seinem bisherigen Mieter einholen können.

4. lassen Sie sich von dem Mietinteressenten eine Verdienstbescheinigung und/oder eine Schufa-Auskunft zeigen.

5. relativ sicher gehen Sie, wenn Sie über Haus & Grund Saarland und die Creditreform Saarbrücken eine so genannte Bonitätsprüfung des Mietinteressenten einleiten, siehe hier: Bonitätsprüfung. Hierzu ist allerdings die Zustimmung des Mietinteressenten erforderlich.

6. achten Sie darauf, das Mietvertragsformular durchzulesen und vollständig auszufüllen. Was einmal vereinbart wurde, kann im nachhinein nicht mehr einseitig geändert werden. Aktuelle und rechtssichere Mietvertragsformulare können Sie bei Haus & Grund Riegelsberg gegen eine geringe Gebühr erwerben.

7. vereinbaren Sie bezüglich der Nebenkosten auf keinen Fall eine so genannte Pauschale, sondern eine Vorauszahlung, über die jährlich abzurechnen ist. Gerade die Nebenkosten haben sich in den letzten Jahren zu einer „zweiten Miete“ entwickelt, auf deren Höhe Sie keinen Einfluss haben.

8. füllen Sie die bei der Nebenkostenabrechnung umzulegenden Nebenkosten sorgfältig aus. Es können später bei der Nebenkostenabrechnung nur die Nebenkosten abgerechnet werden, die beim Abschluss des Mietvertrages als umlagefähig vereinbart wurden. Die - wenn vereinbart - umlagefähigen Nebenkosten finden Sie hier: Betriebskostenverordnung

9. erstellen sie bei Übergabe der Wohnung ein detailliertes Übergabeprotokoll und regeln Sie mit dem Mieter, wer eventuell vorhandene Mängel zu beseitigen hat. Auf schon bei Übergabe vorhandene Mängel, die dem Mieter bekannt waren und die er widerspruchslos hingenommen hat kann er im Nachhinein keine Minderung der Miete stützen.

10. lassen Sie sich vor Abschluss eines Mietvertrages sachkundig beraten.

26.Februar.2013 © copyright Haus & Grund Riegelsberg