1. ehemaliges Schwesternhaus der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef Wappen der Gemeinde Riegelsberg
     
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    Ausflug in die Römerzeit und den Wein an der Obermosel

    23.09.2017. An einem sonnigen Samstag im September hatte Haus & Grund Riegels-berg e.V. seine Mitglieder und Freunde zur Vereinsfahrt 2017 zwecks Pflege der Geselligkeit eingeladen. Doch auch Kultur und Geschichte kamen nicht zu kurz. Es ging an die Obermosel, und zwar auf die saarländische und die luxemburgische Seite. Pünktlich nahm uns ein komfortabler Bus der Fa. Lay-Reisen, Püttlingen auf. Die Fahrt führte entlang der Saar bis nach Schwemlingen, dann ging es hinaus auf die Hochfläche des Saargaues, wo wir zunächst im Nebel verschwanden.

    Erstes Ziel war die ehemalige römische Villa Borg. Auf der Gemarkung Borg wurden in den letzten Jahrzehnten die weitläufigen Siedlungsspuren einer römerzeitlichen Großvilla mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sowie Park- und Gartenflächen nebst Straße und Wirtschaftswegen ergraben und so wieder aufgebaut, dass man in allen Teilen der Villa herumlaufen und diese besichtigen kann. Die gefundenen Siedlungsreste erlaubten es, die Wohn- und Wirtschaftsgebäude so originalgetreu wieder herzustellen, dass weder die ehemalige Warmluftheizung noch der Farbanstrich an den Wänden fehlen. Auch die Küche ist so wieder erstanden, dass darin heute die Speisen für das angeschlossene Restaurant gekocht werden und auch Brot gebacken wird. Dabei durften wir freilich nur vom Tresen aus zusehen. Wir staunten über die Geräte, die in einer römischen Küche der Zeit zwischen 100 und 300 nach Christus vorhanden waren. Von den meisten war uns der Verwendungszweck so klar, als wären wir bei unserer (bäuerlichen) Großmutter in die Küche oder Waschküche angekommen. Hungrig waren wir allerdings nicht. Ehe unser Besuch in der Villa Borg begonnen hatte, gab es nach inzwischen festem Brauch ein zweites Frühstück aus der Hand, wofür unsere Organisationsleiterin Renate Metzger gesorgt hatte. Was uns unsere Führerin, eine resolute, gut informierte Frau, die seit Jahren das Wiedererstehen der Villa Borg mit erlebt hat, zeigte und erklärte, sorgte für reichlich Gesprächsstoff während der Weiterfahrt hinunter ins Moseltal. Während der Weiterfahrt riss die Wolkendecke auf und gab einen sonnigen Spätsommertag frei.

    In Perl kehrten wir im Restaurant Kelterhaus im Ortsteil Maimühle ein. Die Sonne erlaubte mittlerweile die Mittagsrast auf der Terrasse zwischen den Weinreben mit reifen Trauben. Um unser nächstes Ziel, das Europamuseum in Schengen zu erreichen, brauchten wir nur über die Moselbrücke auf die andere Flussseite zu fahren. In dem weitläufigen Park- und Gartengelände des ehem. Schengener Schlosses ist unter alten Bäumen ein Museum mit Gastwirtschaft und Biergarten entstanden, das einen Besuch lohnt. Wegen der großen Anzahl der Teilnehmer wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, die Führerinnen zeigten uns die Denkmäler und Zeugnisse, die das Andenken an die Vertragsunterzeichnungen von Schengen I (1985, Aufhebung der Grenzkontrollen) - und Schengen II (1990, Ausführungsbestimmungen) wach halten sollen. Manch einer dachte noch an die Zeit zurück, als wir luxemburger Elbling und Auxerrois, Zigaretten und Schokolade zunächst über die "grüne" Grenze nach Lothringen brachten und erst bei Waldwies / Hilbringen über den deutschen Zoll ins Saarland schmuggelten, in festem Vertrauen darauf, dass Sonntagsausflügler nach Lothringen nicht nach zu verzollenden Waren gefragt wurden. Zur Erinnerung an den Besuch konnte der Vorsitzende Rechtsanwalt Horst Altmeyer an der Erinnerungsstele für europäische Vereine in Schengen ein Schloss anbringen mit der Gravur: „Haus & Grund Riegelsberg – Europäer aus Riegelsberg.

    Anschließend fuhren wir nach Remich zu den Parkanlagen zwischen Boulevard und Anlegestellen der Fährgastschiffe. Uns blieb noch Zeit für ein Eis in einem der zahl-reichen Bars und Eiscafes, oder für ein Schaufensterbummel entlang der Auslagen in der Hauptgeschäftsstraße. Ein großes Fahrgastschiff River Diva von Navitours in Remich nahm uns auf und fuhr uns eine halbe Stunde Mosel aufwärts (bis etwa Besch) und ebenso lange abwärts bis Schloss Thorn. Der Durst wurde gelöscht und der Ausblick auf die Weinberge und Wochenendgrundstücke vor allem auf der luxem-burgischen Moselseite genossen.

    Schließlich brachte uns unser Bus sicher nach Püttlingen zum vorbestellten Abendessen im Restaurant Iliri, wo ein wieder mal sehr schöner Ausflug seinen Abschluss fand. Wie im Flug verging die Zeit, schneller als viele erwartet hatten, und um 22 Uhr waren wir wieder am Ausgangspunkt der Fahrt am Rathaus in Riegelsberg zurück. Einen herzlichen Dank an den Vorsitzenden, die Organisationsleiterin Renate Metzger und den Vorstand von Haus & Grund Riegelsberg, die sich das Programm zu einem erfüllten Vereinsausflug ausgedacht und für einen erfolgreichen und harmonischen Ablauf Sorge getragen haben.

    Dr. Werner Habicht

     
    Verein Haus und Grund Riegelsberg wählt neuen Vorstand

    22.08.2017. Zur Neuwahl des Vorstands trafen sich die Vereinsmitglieder in der Pizzeria Italia in der Saarbrücker Straße 159 auf dem Stumpen. In seinem Rechenschaftsbericht konnte der Vorsitzende Rechtsanwalt Horst Altmeyer neben den Vorträgen zu den Themen „Grundlagen des Mietrechts“ und „Modernisierung einer Heizungsanlage“ sowie der „Einführung in das Wohnungseigentumsrecht“ insbesondere den Besuch des Feuer-wehrgerätehauses nebst Vortrag über „Brandschutz im und ums Haus“ hervorheben. Er dankte dem Referenten Dipl. Ing. Rolf Weber und dem Wehrführer Volker Klein, die beide deutlich machen konnten, wie wertvoll das Engagement der Männer und Frauen der Feuerwehr für Schutz von Leben und Eigentum ihrer Mitbürger ist. Die jährlichen Vereinsfahrten im Berichtszeitraum führten nach Nancy in Lothringen und das dortige Jugendstilmuseum sowie in das noch mittelalterlich geprägte Freinsheim in der Pfalz. Und der erneut deutliche Zuwachs an Mitgliedern hat zu einem entsprechend zuneh-menden Bedarf an Beratung und Unterstützung der Mitglieder in allen Fragen „rund ums Haus“ geführt, sowohl telefonisch als auch in den monatlichen Sprechstunden.

    Der Landesvorsitzende Rechtsanwalt Dr. Michael Weiskopf hob in seinem Grußwort die wachsende Bedeutung der neuen Medien sowie der Informationstechnologie hervor. Der Verein Riegelsberg sei hier unter anderem mit einer ansprechenden Homepage und der Möglichkeit, per Internet online Mitglied werden zu können auf der Höhe der Zeit. Unter der Sitzungsleitung von Dr. Weiskopf wurden die vereinsrechtlichen Regularien abge-handelt, insbesondere wurde der Schatzmeisterin Halina Förster von den Kassenprüfern eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt.

    Nach der Entlastung des Vorstands wurde der geschäftsführende Vorstand mit Horst Altmeyer als Vorsitzendem, Brigitte Habicht als stellvertretender Vorsitzenden, Renate Metzger als Organisationsleiterin und Halina Förster als Schatzmeisterin wiedergewählt. Neu im Amt als weitere stellvertretende Vorsitzende ist Patricia Theis-Klein. Zu Beisit-zern wurden gewählt Ulrich Bach, Carolina Capizzi, Michael Del Fabro, Verena Feld, Georg Förster, Christel Gadow, Gerhard Reiß und Rosemarie Thieser. Kassenprüfer sind Markus Franz, Ingeborg Feld, Roman Kuhn und Gerhard Scherzinger. Der Verein Riegelsberg wird auf dem Landesdelegiertentag zukünftig von Horst Altmeyer, Brigitte Habicht und Patricia Theis-Klein vertreten. Alle Wahlen erfolgten jeweils einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen.

    Die Versammlung beschloss eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags um 6 Euro auf 42 Euro jährlich sowie die Einführung einer einmaligen Aufnahmegebühr von 30 Euro. In seinem Schlusswort zeigte sich der Vorsitzende Rechtsanwalt Horst Altmeyer erfreut, dass im neuen Vorstand auch der Dachdeckermeister und Sachverständige Ulrich Bach vertreten ist. Damit wird von Haus und Grund Riegelsberg neben den Bereichen Recht, Steuern, Wirtschaft und Architektur wie bisher zukünftig auch der Bereich Handwerk personell abgedeckt und das Leistungsangebot für die Mitglieder verstärkt. Der Vorsit-zende bedankte sich abschließend für das Engagement des alten und die Bereitschaft zur Mitarbeit beim neuen Vorstand, für die professionelle Abwicklung durch den Sitzungsleiter Dr. Weiskopf und den Mitgliedern für ihr Erscheinen.   

     
    Mitglieder des am 22.08.2017 neu gewählten Vorstands mit dem Landesverbandsvor-sitzenden Dr. Michael Weiskopf
     

    Vortrag: Einführung in das Wohnungseigentumsrecht

    18.04.2017. Zu einem Vortrag über die Grundlagen des Wohnungseigentumsgesetzes hatte Haus & Grund Riegelsberg eingeladen. Als relativ neues Gesetz, geschaffen aufgrund der Wohnungsnot nach dem zweiten Weltkrieg, bestehen auch heute noch eine große Zahl von klärungsbedürftigen Rechtsfragen. Der Referent Herr Rechtsanwalt Horst Altmeyer, Saarbrücken-Dudweiler erläuterte unter anderem die Unterschiede zwischen den in einer WEG bestehenden Eigentumsarten Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum. Die Zuordnung eines Gebäudeteils zur Art des Eigentums ist auch relevant für die Frage der Kostentragung bei der Instandsetzung und Instandhaltung.

    Wichtig für die Abgrenzung zwischen Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum ist zunächst die Teilungserklärung, das „Grundgesetz“ einer WE-Gemeinschaft. Rechtsanwalt Altmeyer erläuterte am Beispiel  von Balkonen, dass selbst dann, wenn in einer Teilungserklärung ein Gebäudeteil als Sondereigentum ausgewiesen wird die Möglichkeit besteht, dass diese Bestimmung gegen zwingende Vorschriften des Gesetzes verstößt und damit von der Rechtsprechung als Gemeinschaftseigentum angesehen wird.

    Da die Eigentümer sich in erster Linie selbst verwalten, ist zu klären, für welche Art von Beschlüssen die einfache Mehrheit der Stimmen ausreicht, welche mit einer sogenannten qualifizierten Mehrheit beschlossen werden müssen und in welchen Fällen Einstimmigkeit, das heißt die Zustimmung sämtlicher Eigentümer erforderlich ist. Er erläuterte  außerdem die Notwendigkeit, gegen rechtswidrige Beschlüsse innerhalb einer Frist von einem Monat ab dem Tag der Beschlussfassung eine gerichtliche Anfechtungsklage einzureichen, für diese Frist ist es unerheblich, ob bereits das Protokoll über die Beschlüsse der Versammlung vorliegt oder nicht. Ohne rechtzeitige gerichtliche Anfechtung werden selbst rechtswidrige Beschlüsse wirksam, was zu teils erheblichen finanziellen Nachteilen führen kann.

    Deshalb sollte jeder Wohnungseigentümer sich mit den wesentlichen rechtlichen Grundzügen des Wohnungseigentumsrechts vertraut machen. Wichtig ist auch, sich überhaupt Kenntnis von der Teilungserklärung und der Gemeinschaftsordnung seiner WEG zu verschaffen. Ebenso ist die Teilnahme an den WE-Versammlungen anzuraten, um aktiv auf die Entwicklung seines Eigentums Einfluss nehmen zu können.

     

    Weihnachtsfeier von Haus und Grund Riegelsberg - Christel Gadow zum Ehrenmitglied gewählt

    02.12.2016. „Ich verstehe uns als aktive Interessenvertretung und nicht als geruhsamen Verein“, so Vorsitzender Horst Altmeyer bei Eröffnung der Weihnachtsfeier als letzter Veranstaltung von Haus und Grund Riegelsberg im Jahr 2016. Erstmals konnte er hierzu auch Alt-Bürgermeister Lothar Ringle begrüßen. Altmeyer nahm dies zum Anlass, auf die jetzige Politik des Gemeinderats Riegelsberg einzugehen: „In den letzten vier Jahren hat die Gemeinde Riegelsberg die Grundsteuer um 22 Prozent erhöht, wodurch sowohl Eigentümer als auch Mieter über alle Maßen abgezockt werden“.

    Als weiterer Ehrengast wurde der Vorsitzende der FDP Riegelsberg Andreas Schramm begrüßt, der im Verein die Diskussion um die Windräder angestoßen hatte. Inzwischen sind zwei von drei geplanten Windrädern in der Fröhn gescheitert, der Gemeinderat Riegelsberg hat sich endlich dem Mehrheitsvotum der Bürgerbefragung 2014 angeschlossen. Das dritte Windrad ist durch eine von der Gemeinde Heusweiler beschlossene Veränderungssperre vorläufig auf Eis gelegt, die dagegen eingelegte Beschwerde der RAG MontanWind wurde vom OVG Saarlouis zurückgewiesen.

    Altmeyer forderte die RAG auf, endlich das „mit heißer Nadel“ gestrickte Projekt von Windrädern in der Fröhn zu Grabe zu tragen. „Der Bürgerwille kommt für uns vor den finanziellen Interessen eines Unternehmens“. Er dankte insbesondere dem Verein „Fröhner Wald“ mit seinem neu gewählten Vorsitzenden Horst Siegwart für sein Engagement gegen die Windräder. Seit 2015 ist Haus und Grund Riegelsberg Mitglied des „Fröhner Wald e.V.“ und unterstützt dessen Ziele.

    Seit 62 Jahren Mitglied bei Haus & Grund Riegelsberg, damit das älteste Vereinsmitglied und seit Jahrzehnten aktiv im Vorstand ist Christel Gadow. Sämtliche Vereinsmitglieder folgten dem Vorschlag des Vorstands und stimmten dafür, Christel Gadow zum Ehrenmitglied zu ernennen. Auch für das ablaufende Jahr konnte der Vorsitzende über eine positive Entwicklung von Haus und Grund Riegelsberg berichten und bedankte sich bei Mitgliedern und Vorstand für ihr Engagement. Der Abend wurde mit einem hervorragenden Abendessen im Restaurant Hirchenhahn beendet.

     

    Der Wind hat sich gedreht! Windräder vor dem Aus?

    26.11.2016. Musste man bisher davon ausgehen, dass der Riegelsberger Gemeinderat sich nicht um das Votum der Riegelsberger Bevölkerung in der Bürgerbefragung 2014 gegen die Windräder in der Fröhn schert, so sind die Damen und Herren des Rates mittlerweile zur Besinnung gekommen. Während im Sommer 2016 noch ein „städtebaulicher Vertrag“ mit der RAG MontanWind abgeschlossen werden sollte, um die Windräder still und heimlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit genehmigen zu können, hat sich dies inzwischen geändert: Es hat sich herausgestellt, dass der Mindestabstand der Windräder zur Wohnbebauung von 800 Metern von einem der Räder um 50 Meter unterschritten wird. Die RAG MontanWind hat insoweit den Rat bewusst getäuscht, der Gemeinderat Riegelsberg wird diesem Windrad nicht zustimmen. Das zweite geplante Windrad wird vom Umweltministerium nicht genehmigt, da hierdurch wertvoller Waldbestand zerstört würde. Das dritte Windrad befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Heusweiler, die ein ordnungsgemäßes Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplans einschließlich einer Veränderungssperre beschlossen hat. Gegen diese Veränderungssperre hat die RAG MontanWind geklagt, der Antrag wurde jedoch vom Oberverwaltungsgericht des Saarlandes als unbegründet zurückgewiesen.

    Ein wichtiger Etappensieg im Kampf gegen die Umweltzerstörung durch die Windradindustrie, den wir insbesondere dem Verein „Fröhner Wald e.V.“ mit ihrem gerade wieder gewählten Vorsitzenden Herrn Horst Siegwart zu verdanken haben. Herzlichen Glückwunsch dazu. Haus & Grund Riegelsberg ist seit Mai 2015 unterstützendes Mitglied im Verein „Fröhner Wald – für Mensch und Natur e.V.
    " http://www.froehnerwald.de

     

    Modernisierung oder Neuanschaffung einer Heizungsanlage - Vortrag von Herrn Helmut Pertz von der Verbraucherzentrale des Saarlandes bei Haus und Grund Riegelsberg


    18.10.2016. Die Heiztechnik hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht; neuartige Systeme wurden entwickelt und die Vielfalt der technischen Möglichkeiten bei der Erneuerung der Heizungsanlagen wurde im ersten Teil des Vortrages dargestellt. Die Funktionsprinzipien von Gas- und Öl-Brennwertsystemen, der Scheitholz- und Pellet-Heizungsanlagen, der Solarthermie und der Wärmepumpen sowie der Geothermie und der Blockheizkraftwerke wurden verdeutlicht. Bei der Brennwerttechnik werden durch Nutzung der Abgaswärme bis zu 98% der eingesetzten Energie in Wärme umgesetzt. Das setzt aber einen neuen Kamin voraus. Die alten Kohleofenkamine können nicht genutzt werden ohne dass ein Edelstahl- oder Kunststoffrohr zur Abführung des Abgases eingesetzt wird. Die Nutzung von Scheitholz bringt nur dann wirtschaftliche Vorteile, wenn das Holz wirklich trocken ist. Im Vergleich zum frischen Holz bringen trockene Scheite rund doppelt so viele Wärmeenergie. Die angelieferten Pellets sind in der Regel ideal trocken. Von einem Vorratsraum oder Beistellbehälter werden die Pellets automatisch zum Ofen befördert; durch automatische Zündung wird weitest gehender automatischer Betrieb gewährleistet. Die Aschebildung ist deutlich geringer als bei der Verbrennung von Scheitholz. Die Heizungsunterstützung und Wassererwärmung durch Solarthermie empfiehlt sich insbesondere dort, wo auch im Sommer und in der Übergangszeit viel Warmwasser gebraucht wird wie z.B. in einem vier oder mehr Personen Haushalt. Insbesondere die neuartigen Kollektoren mit Vakuumröhren und parabolischen Reflektoren haben Vorteile, weil sie auch die schräg einfallenden Sonnenstrahlen weitestgehend ausnutzen. Wärmepumpen nutzen entweder die Temperatur der Umweltluft, des Grundwassers oder des Wassers in einem Leitungs-system, die im oberflächennahen Grund verlegt ist. Dabei gilt es zu beachten, dass diese Pumpen immer auch elektrische Energie verbrauchen. Das gleiche gilt für die Geothermie-Anlagen. Dabei wird dem Wasser aus größeren Tiefen oder dem im Garten vergrabenen Wasserleitungssystem  die Wärme entzogen. Lästig empfunden wird dabei zuweilen das Laufgeräusch von Pumpe und Ventilator, die in der Regel irgendwo außerhalb des Hauses platziert werden. Bei den Blockheizkraftwerken läuft kontinuierlich ein kleiner Verbrennungsmotor, meist Dieselmotor, der einen Stromgenerator antreibt. Dieser produziert Strom und die Abwärme des Motors wird zu Heizzwecken genutzt. Wenngleich schon Mikro-Blockheizkraftwerke für Einfamilienhäuser angeboten werden, empfiehlt sich diese Technik vor allem für Mehrfamilienhäuser und Siedlungen. Da der Strom kontinuierlich erzeugt und die Rückspeisung ins öffentliche Netzt zunehmend weniger vergütet wird, braucht man einen geeigneten Stromspeicher. Es wurde jedem Zuhörer deutlich, dass die Wahl des Heizsystems, die Größe der Kessel bzw. die Leistung der Anlage in jedem Einzelfall konkret festgelegt werden sollte. Dabei geht neben der Größe des Hauses, der Anzahl der Bewohner, insbesondere der Stand der Wärmedämmung in die Betrachtung ein. 

    Im zweiten Vortragsteil ging es um die Nebenaggregate. Hocheffiziente Pumpen zur Umwälzung des aufgeheizten Wassers, die Dämmung aller Heizungsrohre sowie der hydraulische Abgleich haben erhebliches Potenzial zur Energie- und damit Kosten-ersparnis. Investitionen in diese Maßnahmen  rechnen sich immer. Beim hydraulischen Abgleich werden neue  Heizkörperventile angebracht. Durch die Größe der Ventilöffnung wird der Heißwasserdurchfluss bei den Heizkörpern, die näher zum Heizsystem sind reduziert, sodass auch weiter weg installierte Heizkörper genügend Heißwasser abbekommen und schnell wärmen. Hier gilt es, eine Wärmebedarfsermittlung für alle Räume durchzuführen und die Heizkörper entsprechend zu dimensionieren, wenn Energie gespart werden soll.

    Dr. Eckhardt Schneider

     

    Ausflug von Haus und Grund Riegelsberg nach Freinsheim am 10.09.2016

    10.09.2016. Der jährliche Vereinsausflug von Haus & Grund Riegelsberg e.V. führte an einem sonnendurchfluteten Tag nach Freinsheim in der Vorderpfalz. Auf der Hinfahrt fuhr unser Bus durch kleine Winzerdörfer wie Kleinkarlbach, Weisenheim am Sand und Herxheim mit herrlichen Ortsbildern. Winzergehöft für Winzergehöft reihen sich mit Giebel und großem Hoftor an der Dorfstraße auf. Außerhalb der Dörfer Weinberge so weit das Auge reicht. Auf der rechten Seite die geschlossene Hangseite der Haardt mit ihrer gewellten Silhouette. Durch einen typischen Hohlweg im Löß (entstanden durch die Staubstürme der Eiszeit) erreichten wir unser Tagesziel.

     
     

    Das Winzerstädtchen Freinsheim ist mit seiner Altstadt mit ihren alten Häusern, steilen, biberschwanzgedeckten Dächern von einer fast gänzlich intakten Stadtmauer umschlossen. Ein wuchtiges Stadttor mit zwei Flankierungstürmen, schon auf die Geschütztechnik des 16. Jh. eingerichtet empfängt uns. Das kurpfälzische Wappen (geviert mit pfälzischen Löwen und bayerischen Rauten) verrät den Heidelberger Kurfürsten als Landesherrn, der das Gebiet im 15. Jahrhundert erwarb, den Ort 1471 zur Stadt erhob und mit Mauern, Gräben und zwei Stadttoren ausstattete. Von den beiden Toren ist das "Eiserne Tor" (äußeres Tor) aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Dahinter dann das mittelalterliche Tor aus dem 15. Jahrhundert.

    Zur Mittagspause luden die Gasthäuser in der Altstadt ein. Gesprächsstoff hatte der Stadtrundgang genügend geliefert. Manch einer beschloss, gelegentlich wieder herzukommen und das Rathaus (1720 - 33), die Häuser am Marktplatz, die ev. Pfarrkirche (15./16. Jahrh.), die ehem. Klosterhöfe, aber auch Stadtpark und Pavillion (durch Übertragung und Wiederaufbau an diese Stelle eine hervorragende denkmalpflegerische Leistung) zu betrachten. Die Planwagenfahrt nach der Mittagspause wurde zu einem weiteren Höhepunkt des Tages. Die von zwei Rössern gezogenen Wagen besitzen zwei Bänke und dazwischen einen langgezogenen Tisch, der alsbald Gläser und genügend Weinflaschen aufwies. Die anschließende Weinprobe in einem der vielen Keller machte mit weiteren Weinen bekannt, was auch zu Geschäfts-abschlüssen führte. Das Freinsheimer Programm endete um 17.00 Uhr. Anschließend brachte uns der Bus zum gemeinsamen Abendessen ins Restaurant "Iliri" am Markt in Püttlingen. 

    Die Heimfahrt bot noch Gelegenheit zur Erörterung von Fragen, die sich über den Tag ergeben hatten. So wurde auch eine Erklärung für den Namen der Pfalz (lat. Palatium für den Gebäudekomplex der kaiserlichen Hofhaltung) gesucht. Erklärungen zur Entwicklung des Gebietes der Pfalz vom Mittelalter bis in die Gegenwart des Bundeslandes Rheinland-Pfalz erinnerten auch daran, dass die Pfalz bis 1920 nach Ensheim und Schnappach, und nach 1940 bis nach Niederkirchen im Ostertal reichte. Viel zu früh kam der Abschluss mit der Rückfahrt zum Rathaus in Riegelsberg, wo pünktlich um 22 Uhr eine wieder mal gelungene Tagesfahrt endete.

    Dr. Werner Habicht

     

    Brandschutz im und ums Haus – Vortrag bei der Feuerwehr Riegelsberg

    19.04.2016. Referent Dipl. Ing. Rolf Weber und Feuerwehrchef Volker Klein konnten die Mitglieder von Haus und Grund Riegelsberg zu einem Vortrag im Feuerwehrgerätehaus begrüßen. Zu Beginn wurden die technischen Möglichkeiten vorgeführt, die heute bei der Rettung von Menschenleben und der Brandbekämpfung Standard sind. Zum Beispiel wurde die Drehleiter mit einer Länge von 30 Metern fast in Sekundenschnelle hochgefahren. Im Idealfall können dadurch Menschen aus Gebäuden mit bis zu sieben Stockwerken gerettet werden. Außerdem verfügt die Feuerwehr über Spezialgeräte, um beispielsweise ein umgekipptes Kfz zu stabilisieren und dann mit der Kraft von mehreren Tonnen eine Autotür mit einem Spreizer aufzuhebeln oder mit einer Schere Metallteile, durch die ein verunglückter Fahrer eingeklemmt wird abzutrennen.

    In seinem Vortrag ging Rolf Weber auf  Aspekte der Brandverursachung und Brandbekämpfung ein. Die häufigsten Ursachen des Entstehens eines Feuers im Haushalt sind a) brennende Waschmaschinen, b) brennende Wäschetrockner und c) ein brennender Kamin.  Bevor man mit einem in der Regel weit unterdimensionierten Feuerlöscher selbst vergeblich eigene Löschversuche unternimmt, sollte man die Feuerwehr unter der Rufnummer 112  alarmieren  und die eintreffenden Rettungskräfte darüber informieren, ob sich noch Menschen in der brennenden Wohnung befinden oder nicht und wo der Brand ausgebrochen ist.

     
     

    Rolf Weber erläuterte auch die gesetzliche Verpflichtung für alle Vermieter, bis spätestens zum 31.12.2016 in sämtlichen Wohnungen im Saarland Rauchwarnmelder zu installieren. Doch genauso wichtig wie die Anbringung selbst ist die vorgeschriebene jährliche Wartung bzw. Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Rauchmelder. Unterbleibt die Installation oder die jährliche Wartung bzw. deren Dokumentation, steht nicht nur die Ersatzleistung der Versicherung auf dem Spiel, viel wichtiger ist der mögliche Verlust an Menschenleben, der dann zwangsläufig zu einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung führt.

    Eine häufige Brandursache sind auch Schmorbrände aufgrund veralteter Elektro-installationen. Aus diesem Grund liegt es im eigenen Interesse des Hauseigentümers, regelmäßig eine Überprüfung der Elektroinstallation durch ein zertifiziertes  Elektro-unternehmen  durchführen zu lassen (E-Check).

    Nach einem langem Abend, an dem gleichwohl alle Mitglieder bis zum Schluss aufmerksam bei der Sache waren konnte Vorsitzender RA Horst Altmeyer sich beim Referenten Rolf Weber für eine überdurchschnittlich informative und wichtige Veranstaltung bedanken.    

     
    Haus und Grund Riegelsberg kritisiert Grundsteuererhöhung 2016

    31.12.2015. „Alle Jahre wieder“ greift der Gemeinderat den Bürgern als Weihnachts-überraschung ungeniert in den Geldbeutel. Von 2012 bis 2016, also innerhalb von nur vier Jahren haben CDU und SPD die Grundsteuer  B in Riegelsberg um rund 22 Prozent erhöht, von 315 Prozentpunkten im Jahr 2012 auf 384 im Jahr 2016. Weiterlesen: Grundsteuererhöhung 2016

     
    Weihnachtsfeier 2015 im Restaurant Hirchenhahn 

    04.12.2015. Fast 50 Mitglieder waren der Einladung des Vorstands von Haus und Grund Riegelsberg gefolgt, das Jahr 2015 in einer anspruchsvollen Umgebung im Saal des Restaurants Hirchenhahn in Riegelsberg-Walpershofen bei einem vorzüglichen Abendessen ausklingen zu lassen. Vorsitzender Rechtsanwalt Horst Altmeyer konnte in seinem Jahresrückblick auf eine Reihe gut besuchter Veranstaltungen und Vorträge im Laufe des Jahres 2015 hinweisen: "Wir blicken auf ein gutes Jahr zurück. Auch die Mitgliederzahl entwickelt sich sehr positiv".  Er dankte den im Sommer neu gewählten Vorstandsmitgliedern für ihre Bereitschaft und ihr Engagement, sich für die Belange des Vereins einzusetzen.

     

    Mitglieder von Haus & Grund Riegelsberg im Restaurant Hirchenhahn Riegelsberg/Walpershofen am 04.12.2015

    Foto: Michael Del Fabro     

     

    Grundzüge des Mietrechts: Vortrag von Rechtsanwalt Horst Altmeyer 

    20.10.2015. Vom Abschluss eines Mietvertrages über Probleme bei einem bestehenden Mietverhältnis bis hin zur Kündigung des Mietvertrages reichte die Thematik des Vortrags, zu dem Haus & Grund Riegelsberg eingeladen hatte. Rechtsanwalt Horst Altmeyer, Saarbrücken-Dudweiler, Vorsitzender des Vereins referierte über häufig auftretende Probleme bei Mietverhältnissen.

    Für die Vermieter ist sowohl bei der Auswahl der Mieter als auch während des Mietverhältnisses das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, AGG aus dem Jahr 2006 zu beachten. Ziel des Gesetzes ist es, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Dies gilt ausdrücklich auch bei der Vermietung von Wohnraum. Wer zum Beispiel Mieterhöhungen allein nur gegen seine ausländischen Mieter durchsetzen will, riskiert eine Strafzahlung von mehreren 10.000 Euro, so das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg in einem Urteil aus dem Jahr 2014.

    Die so genannten Betriebs- oder Nebenkosten können auf die Mieter umgelegt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass dies im Mietvertrag klar und deutlich vereinbart wurde. Es ist zwar üblich, dass der Mieter auch die Nebenkosten zu zahlen hat, wenn im Mietvertrag jedoch nur die Umlage „der üblichen Nebenkosten“ vereinbart wurde, reicht dies nach der Rechtsprechung nicht aus, insoweit eine wirksame Zahlungsverpflichtung des Mieters zu begründen. Folge: der Vermieter hat die Nebenkosten allein zu tragen. Umgelegt werden dürfen aber nur solche Nebenkosten, die in der Betriebskosten-verordnung aufgeführt sind. Nicht umlegbar sind deshalb beispielsweise Kosten einer Hausverwaltung, oder Kosten für die Anfertigung der Betriebskostenabrechnung, dies ist im Gesetz ausdrücklich ausgeschlossen.

    Selbst wenn seitens des Mieters ein Fehlverhalten vorliegt, kann es sein, dass dies dem Vermieter zugerechnet wird. Das heißt es gibt Urteile, die trotz falschem Lüften des Mieters dem Vermieter die Folgen anlasten, wenn er den Mieter nicht ausdrücklich darüber belehrt hat, wie richtig zu lüften und zu heizen ist. Dies ist der Grund dafür, dass auf der Homepage von Haus & Grund Riegelsberg ein Link zu dem Hinweisblatt des Deutschen Mieterbunds über „Richtiges Heizen und Lüften“ zu finden ist.

    Eine Hinweispflicht des Vermieters besteht aber zum Beispiel auch dann, wenn der Marmorbelag der Toiletten beschädigt wird durch das „Pinkeln im Stehen“. Trotz der - Originalton des Gerichts – „zunehmenden  Domestizierung des Mannes“ sei dieses Verhalten noch üblich, weshalb ein Schadensersatzanspruch gegen den Mieter dann ausscheide, wenn der Vermieter nicht auf die Empfindlichkeit des Marmorbodens  nachweisbar hingewiesen hat.

    Der Vortrag machte deutlich, wie sehr das Mietrecht dem Wandel der Anschauungen und des Zeitgeistes unterworfen ist.  Zudem: Die meisten Rechtsstreitigkeiten vor Gericht in Deutschland betreffen das Mietrecht.

     

    Gerd Baus posthum zum Ehrenvorsitzenden gewählt

    Gerd Baus, Vorsitzender Haus & Grund Riegelsberg 1977 - 2002

     

    Viele werden ihn noch kennen: Von 1977 bis 2002, das heißt 25 Jahre lang stand er an der Spitze von Haus & Grund Riegelsberg: Gerd Baus, langjähriger Chef des Vereins wurde in der Mitgliederversammlung am 20.10.2015 posthum zum Ehrenvorsitzenden gemäß § 3 der Satzung gewählt, und zwar einstimmig. Damit wurden die besonderen Verdienste gewürdigt, die er sich in seiner Amtszeit um den Verein erworben hat. Herauszustellen ist insbesondere die stets freundliche und zuvorkommende Art, mit der er seinen Mitmenschen begegnete.  Für eine Vielzahl von Mitgliedern hat er sich zuverlässig und gewissenhaft um deren Anliegen gekümmert, wobei er stets auf Ausgleich und auf eine einvernehmliche Lösung der aufgetretenen Rechts- und sonstigen Probleme bedacht war.  In Vertretung ihres verstorbenen Ehemanns konnte der Vorsitzende Rechtsanwalt Horst Altmeyer einen großen Blumenstrauß an seine Witwe Ilse Baus überreichen.

     
    Am Platz Stanislas in Nancy, Lothringen/Frankreich

    Vereinsfahrt nach Nancy in Lothringen

    12.09.2015. Nach Bad Dürkheim, Colmar, Bernkastel-Kues an der Mosel und Eltville am Rhein stand 2015 die Stadt Nancy in Frankreich auf dem Programm für den jährlichen Vereinsausflug von Haus und Grund Riegelsberg. Nicht über die Autobahn, sondern „über die Dörfer“ brachte der ortskundige Fahrer der Firma Lay Reisen Püttlingen, Monsieur Jean-Marc Kacmierczak die Reisegesellschaft bzw. den voll besetzten Bus zum Ziel, so dass die Teilnehmer die reizvolle ländliche Landschaft genießen konnten.

    Unserem Mitglied Dr. Werner Habicht gelang es, schon auf der Fahrt nach Nancy das Interesse sowohl an der Geschichte der Stadt Nancy selbst als auch der geografischen Besonderheiten des Umlandes zu wecken. Der bekannteste (und schönste) Platz der Stadt, der „Place Stanislas“ trägt seinen Namen nach dem früheren polnischen König Stanislaus Leszczyński, der nach seiner Vertreibung aus Polen zunächst im damals schwedisch regierten Herzogtum Pfalz-Zweibrücken Zuflucht fand. Anschließend lebte Stanislaus sehr prunkvoll in Lothringen, bis er 1766 durch eine Verbrennung am Kamin zu einem unschönen Tod kam. In der Folge wurde das bis dahin selbständige Lothringen in das Königreich Frankreich „eingemeindet“.

    Nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/1871 fiel Elsass-Lothringen an das deutsche Reich, woraufhin viele französische Staatsbürger, die sich damit nicht anfreunden konnten ins Exil in das französisch gebliebene Nancy umsiedelten. Die Folge war eine rege Bautätigkeit in dieser Stadt. Viele Architekten, Bauhandwerker und Künstler schlossen sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen, arbeiteten Hand in Hand an gemeinsamen Bauprojekten im Jugendstil bzw. der "art nouveau" und begründeten so die "Ecole de Nancy".  

    Folglich war Gegenstand des Ausflugs von Haus & Grund Riegelsberg die Stadt Nancy selbst mit ihren Jugendstilbauten,  die wir vor dem Mittagessen mit dem „Petit Train Touristique“ erkundeten. Am Nachmittag stand dann der Besuch der Jugendstilvilla „Majorelle“ auf dem Programm.

    Herzlichen Dank an unser Team, die Organisationsleiterin Renate Metzger und die stellvertretende Vorsitzende Brigitte Habicht für den reibungslosen Ablauf des Ausflugs, und an Herrn Dr. Werner Habicht für seine launigen, aber auch tiefer gehenden Anmerkungen, unseren ortskundigen Busfahrer und natürlich vielen Dank an Petrus, den Wettergott, der es nur dann regnen ließ, wenn alle Teilnehmer im Bus saßen. Also auf ein Neues im nächsten Jahr!  

     
    Hilfe bei der Integration von Flüchtlingen

    Haus & Grund Riegelsberg e.V. unterstützt die Gemeinde Riegelsberg bei der Integration von Flüchtlingen.

    21.07.2015. Alle reden von den Flüchtlingen. Je nach Standpunkt sehen einige Mitbürger Probleme, andere Chancen. Der Vorstand von Haus & Grund Riegelsberg sieht in erster Linie die Menschen, die Wohnung und Haus, Nachbarn und Freunde verlassen, um dem Krieg und dem Terror zu entfliehen. Deshalb bitten wir unsere Mitbürger, Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.

    Die Gemeinde Riegelsberg mietet die Räumlichkeiten an und sorgt auch für das ordnungsgemäße Verhalten der Mieter. Damit hat der Vermieter die größtmögliche Sicherheit: Mieter und damit unmittelbarer Vertragspartner ist die Gemeinde Riegelsberg. Die Miete wird von der Gemeinde gezahlt und Mitarbeiter und freiwillige Helfer kümmern sich um die Integration der Flüchtlinge.

    Der Vorstand von Haus & Grund Riegelsberg unterstützt darüber hinaus mit kostenfreier Rechtsberatung und kostenfreier Beratung zu Haus- und Energietechnik. Wir bieten jeden dritten Dienstag im Monat ab 18:00 Uhr im Restaurant der Riegelsberghalle eine offene Sprech- und Informationsstunde für alle Haus- und Wohnungseigentümer an.

    Bitte bieten Sie verfügbaren Wohnraum für Flüchtlinge an. Ihr Ansprechpartner bei der Gemeinde Riegelsberg ist Herr Kevin Wagner, Telefon 06808 930-180. Ihr Ansprech-partner bei Haus & Grund Riegelsberg e.V. ist Herr Dr. Eckhardt Schneider, Telefon 06806 9941112.

    Herzlichen Dank für Ihr Engagement

    Rechtsanwalt Horst Altmeyer
    Vorsitzender

     

    Neuwahl des Vorstands: Kontinuität und Weiterentwicklung

    16.06.2015. Der neue Vorstand ist weitgehend der alte: Mit einer Ausnahme haben alle Mitglieder des bisherigen Vorstands auch für den neuen Vorstand kandidiert und wurden wieder gewählt. Die Ausnahme ist die bisherige Schatzmeisterin Hildegard Ferry, die aus privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung stand. Für sie eine Überraschung:  Aufgrund Ihrer langjährigen engagierten Tätigkeit für den Verein wurde sie von der Mitgliederversammlung am 16. Juni 2015 einstimmig zum Ehrenmitglied gewählt.

    Der Vorsitzende Horst Altmeyer konnte eine Vielzahl neu eingetretener Mitglieder begrüßen. Darin spiegelt sich der erfreuliche Aufwärtstrend von Haus & Grund Riegelsberg wieder: In den zurückliegenden beiden Jahren hat sich der Mitgliederbestand des Vereins um rund ein Drittel erhöht. Dementsprechend gewachsen ist auch der Beratungsbedarf in allen Rechtsfragen „rund ums Haus“, so Altmeyer in seinem Rechenschaftsbericht. Zudem hat sich Haus- und Grund Riegelsberg auch an der Diskussion über die in Riegelsberg geplanten Windräder, den Umbau des Marktplatzes und die Grundsteuererhöhung durch Flugblätter, Stellungnahmen und Presseerklärungen beteiligt. Neben tiefer gehenden Sachvorträgen zum Beispiel zum vorbeugenden Einbruchsschutz, dem Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ oder zum energiesparenden Bauen und Sanieren durch ausgewiesene Experten wurde auch das Vereinsleben gepflegt. 2013 fand eine Tagesfahrt zu einem Weinfest in Bernkastel-Kues an der Mosel statt und 2014 eine Fahrt nach Eltville am Rhein mit Besuch des Klosters Eberbach, jeweils durch den Wettergott begünstigt mit strahlendem Sonnenschein. Nicht zu vergessen die Mitgliedertreffen mit gemeinsamem Abendessen zum Jahresausklang jeweils vor Weihnachten.

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    v.l.n.r: Carolina Capizzi, Renate Metzger, Christel Gadow, Dr. Michael Weiskopf, Halina Förster, Horst Altmeyer, Brigitte Habicht, Patricia Theis-Klein, Hildegard Ferry, Georg Förster, Dr, Eckhardt Schneider, Verena Feld, (es fehlt Rosemarie Thieser). Foto: Isa Kollet

     

    Wir unterstützen den Verein "Fröhner Wald - für Mensch und Natur"

    19.05.2015. Gemäß Vorstandsbeschluss vom 19.05.2015 ist Haus & Grund Riegelsberg e.V. dem Verein "Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V." beigetreten. Der Verein "Fröhner Wald" tritt für die Erhaltung des Riegelsberger Waldes und Naherholungs-gebietes in der Fröhn ein und die Einhaltung eines Mindestabstands von 2000 Metern von Windrädern zur nächsten Wohnbebauung. In einer Bürgerbefragung am 02.11.2014 haben sich 67,4 Prozent der teilnehmenden Riegelsberger gegen Windräder mit einem Abstand von 800 Metern und 76 Prozent gegen Windräder mit einem Abstand von nur 650 Metern ausgesprochen. Trotz dieses eindeutigen Votums der Bürger werden die Pläne zum Bau von Windrädern mit völlig unzureichendem Sicherheitsabstand von ideologisch verblendeten Politikern weiterbetrieben - unter bewusster Missachtung des Bürgerwillens! Wir empfehlen allen unseren Mitgliedern und allen Bürgern, ebenfalls dem Verein "Fröhner Wald" beizutreten, um den Kampf gegen diesen politischen Wahnsinn zu unterstützen. Welche Folgen ein unzureichender Abstand hat siehe hier: Die Welt vom 02.03.2015 .

    "Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V."

     

    Architektin Verena Feld referiert über Energieeinsparung bei Haus und Grund Riegelsberg

    17.03.2015. „Wir gehen viel schlauer nach hause, als wir gekommen sind“, bemerkte der Vorsitzende Horst Altmeyer im Anschluss an das Referat von Frau  Dipl. Ing. Verena Feld beim Haus- und Grundeigentümerverein Riegelsberg in der Riegelsberghalle.

    Frau Feld erläuterte die Bedeutung der Energieberatung sowohl beim Altbau als auch beim Neubau. Sie stellte die inzwischen vielfältigen gesetzlichen Vorschriften zur Energieeinsparung vor. So ist beispielsweise die Vorlage eines Energieausweises für das Gebäude mittlerweile sowohl beim Verkauf eines Gebäudes als auch bei der Vermietung einer Wohnung gesetzlich vorgeschrieben.

    Beim Altbau sind Einsparungen beim Energieverbrauch und den entsprechenden Kosten um bis zu 75 Prozent möglich. Die Referentin stellte ein von ihr betreutes Projekt als Beispiel vor,  bei dem der Verbrauch von 250 kWh/m²a auf 60 kWh/m²a gesenkt werden konnte. Als Neubaureferenz stellte sie ein von ihr konzipiertes "Plusenergiehaus" mit einem Verbrauch von 15 kWh/m²a vor, welches für Heizung- und Warmwasserbereitung zusammen 2.500 kWh/a benötigt, über erneuerbare Energien jedoch zusätzlich 12.000 kWh/a produziert.

     

    Nach den jetzigen gesetzlichen Vorschriften darf auch kein Neubau mehr errichtet werden, bei dem nicht erneuerbare Energien zum Einsatz kommen, sei es eine Photovoltaik-Anlage, eine Pellet-Heizung oder zumindest entsprechende Ersatzmaßnahmen gemäß dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz. Weiterlesen

     

    Rechtsschutzversicherung - Sonderkonditionen für Mitglieder

    Recht haben und Recht bekommen sind oft zwei Paar Schuhe. Nicht selten lässt sich ein unter Umständen teurer Rechtsstreit nicht vermeiden. Um den Mitgliedern das Kostenrisiko abzunehmen hat Haus & Grund Abkommen mit zwei Rechtsschutzversicherern geschlossen mit günstigen Tarifen: Der ÖRAG und der Roland Versicherung. Ein weiterer Pluspunkt für eine Mitgliedschaft bei Haus & Grund.

     

    10 Tipps für Vermieter bei Abschluss eines Mietvertrages:   Link 

    aktuelle Formulare für Wohnraummiete und Gewerberäume sind beim Vorsitzenden erhältlich

     

    Vergleichsmietensammlung

    Zur Vervollständigung unserer Vergleichsmietensammlung zum Zweck von Mieterhöhungen benötigen wir Daten über die aktuelle Miethöhe in Riegelsberg. Sofern Sie Wohnungen vermietet haben bitten wir Sie, den Erhebungsbogen auszufüllen und an den Vorsitzenden Horst Altmeyer, Höchlingstraße 12, 66292 Riegelsberg weiterzuleiten. Die Vergleichsmietensammlung ist zur Durchführung von Mieterhöhungen im Vergleichsmietverfahren erforderlich. Erhebungsbogen sind hier abrufbar:  Erhebungsbogen Vergleichsmiete

     

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